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27. November, 20:00 - 22:00

| Eintritt frei

Scott Fields Ensemble »The Assassination of a Mojave Desert Phone Booth«

Axel Lindner (DE) – Violine
Hannah Weirich (DE) – Violine
Annegret Mayer-Lindenberg (DE) – Viola
Axel Porath (DE) – Viola
Niklas Seidl (DE) – Violoncello
Pascal Niggenkemper (DE/FR) – Kontrabass
Christian Weber (CH) – Kontrabass
Scott Fields (US/DE) – E-Gitarre
David Stackenäs (SE) – E-Gitarre
Daniel Agi (DE) – Flöte
Helen Bledsloe (US/DE) – Flöte
Norbert Rodenkirchen (DE) – Flöte
Frank Gratkowski (DE) – Klarinette
Ingrid Laubrock (DE/US) – Saxophon
Matthias Schubert (DE) – Saxophon
Udo Moll (DE) – Trompete
Matthias Muche (DE) – Posaune
Melvyn Poore (US/DE) – Tuba
Ramon Gardella (AR/DE) – Perkussion
Arturo Portugal (PE/DE) – Perkussion

Stephen Dembski
(US) – Dirigent

 

In diesem Konzert wird das Scott Fields Ensemble The Assassination of a Mojave Desert Phone Booth uraufführen. Dieses umfangreiche Stück ist die vierte und jüngste (2016) modulare Komposition des in Chicago geborenen und aufgewachsenen Kölner Komponisten Scott Fields für das improvisierende Kammerensemble.

Das 20-köpfige Orchester für diese Aufführung besteht aus Mitgliedern vieler kreativer Musikgruppen Kölns (u. a. Electronic ID, Ensemble Garage, Ensemble Handwerk, Ensemble Musikfabrik, Kollektiv3:6Koeln und Sequentia), Musikern aus der pulsierenden Kölner Freelancer-Musikszene, Gäste aus Berlin, Kassel, New York und Paris sowie Fields selbst an der E-Gitarre.

Der in New York lebende Komponist und Wissenschaftler Stephen Dembski wird dirigieren. Er und Fields haben eine lange gemeinsame Geschichte. Dembski dirigierte die ersten beiden modularen Kompositionen von Fields, 48 Motive (Oktett, 1997) und 96 Gesten (12 Musiker, 1999) sowie sein konventionell strukturiertes From the Diary of Dog Drexel (Quintett, 2002). Dembskis Sonotropismus (Quartett, 1997) wurde vom Scott Fields Ensemble uraufgeführt und aufgenommen.

Die flexiblen Kompositionen von Fields bestehen aus einer Reihe von Modulen, deren innere Zusammenhänge vorhersehbar von stark bis lose variieren. In der Performance wählt ein improvisierender Dirigent, der im Moment arbeitet, Module in beliebiger Reihenfolge aus und legt sie ab. Der Dirigent verwendet Handsignale (die meisten stammen aus dem amerikanischen Fingeralphabet) sowie traditionelle leitende Gesten, um Module, Instrumentierung, Dynamik, Tempi und andere musikalische Attribute auszuwählen. Der Dirigent kann die Instrumentalisten auch anweisen, über die Themen, das Tonmaterial und die rhythmischen Strukturen der Module zu improvisieren. Darüber hinaus machen die Darsteller dem Dirigenten mit Handsignalen Vorschläge, welche Module sie mit wem spielen möchten. Auf diese Weise ist jede Aufführung einer bestimmten Komposition das Ergebnis einer Echtzeit-Verhandlung zwischen dem Dirigenten und den Interpreten. Aufgrund der klanglichen Strukturen und Motive der einzelnen Stücke behält jede Komposition eine identifizierbare Eigenschaft, obwohl sich die Aufführungen radikal voneinander unterscheiden können.

www.scottfields.com
www.scattershot.org/dembski/biography.htm
www.wikipedia.org/wiki/Mojave_phone_booth

Details

Datum:
27. November
Zeit:
20:00 - 22:00
Eintritt:
Eintritt frei
Website:
https://www.facebook.com/events/924055774634821/

Veranstaltungsort

Bonn, Dialograum Kreuzung an Sankt Helena
Bornheimer Straße 130
Bonn, NRW 53119 Deutschland
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Veranstalter

In Situ Art Society
E-Mail:
mail@in-situ-art-society.de
Website:
http://in-situ-art-society.de/