Aktuelles

15.Dezember, 18:30 Uhr, Kunststation St.Peter

kgnm-Musikfest: Doppelkonzert DIALOGUE & Hybrid Plugin 

DIALOGUE: Werke von L.Berio, R. Saunders und M. Veltman — Christiane Veltman (Viola) und Jonathan Shapiro (Schlagzeug)

Hybrid Plugin: Uraufführungen von S. Krebber und M. Marcoll — Sabine Akiko Ahrendt (Violine mit Analogfilter), Annegret Mayer-Lindenberg (Viola mit Analogfilter, Sprecherin) und Burkart Zeller (Cello mit Analogfilter, präparierte Strohviola)

 

 

16.Dezember, 19 Uhr, artheater Köln

CONTAINERKLANG#10: “AS / IF”

Spekulationen, Wahr-und Unwahrheiten. Würde und könnte.
Neue und Experimentelle Musik

Programm:
MATTHIAS MUCHE & ANDREAS O. HIRSCH: MoonBounce – EME
DETLEV NOLL: Palimpset
LOLA RUBIO & MAXIMILIANO ESTUDIES: Alexander Schubert – Weapon of Choice
HÜBSCH NILLESEN ZWIßLER: verdrehtes Denken

 

Letztes Konzert der Reihe BÉTON  BRUT & BRUITS

21. DEZEMBER, Kunstraum Fuhrwerkswaage, Bergstraße 79, 50999 Köln-Sürth (Linie 16, Haltestelle Sürth Bahnhof)

19:15 Uhr: Brutalismus-Rundgang mit Alexander Kleinschrodt, Treffpunkt am Eingang des Gebäudes

20:00 Uhr hand werk, Musik für Ensemble von Xenakis, Power, Maierhof, do Nascimento (UA)

BÉTON BRUT & BRUITS ist eine Konzertreihe zu und in brutalistischer Architektur. BETON SICHTUNG ergänzt die Konzerte: Alexander Kleinschrodt (Arbeitskreis Nachkriegsmoderne im RVDL) führt die Konzertbesucher in kurzen Rundgängen durch die Gebäude der Aufführungsorte.

BÉTON  BRUT & BRUITS

Ein Beitrag von Alexander Kleinschrodt

Neue Musik trifft auf die Architektur des sogenannten Brutalismus – schon rein gefühlsmäßig scheint an dieser Kombination etwas dran zu sein: Beide, die Kunstmusik der letzten Jahrzehnte wie auch die Sichtbetonarchitektur vor allem aus den sechziger Jahren, brechen mit hergebrachten Vorstellungen des Schönen. Sie sind anders, aber dennoch klar zu erkennen, wenn man mit ihnen konfrontiert ist. Beide sind herausfordernd, können aber auch sehr unmittelbar und suggestiv sein. Am deutlichsten aber scheinen sie verbunden zu sein durch die Ablehnung, die ihnen vonseiten einer Mehrheitsmeinung entgegenschlägt. Wenn Musik gut bildungsbürgerlich als „bewegte Architektur“ gilt, vermeintlich beruhend auf denselben „Gesetzen“ von Harmonie und Proportion wie die Säulentempel der Antike, was ist dann mit der Neuen Musik? Ist sie die schallgewordene „Bausünde“? …

Den ganzen Artikel gibt es auf dem Brutalistenblog zu lesen:

http://www.brutalisten.de/2018/11/19/beton-brut-bruits/